Frühling: Wenn die Pollen fliegen ...

Bild: Deutsche Apothekerzeitung

Betroffene holen sich Hilfe aus der Apotheke

Der Frühling beginnt, die Pollen fliegen wieder. Jeder zweite Allergiker greift nun laut Umfrage zu Medikamenten. Manche Geplagte versuchen auch, den Kontakt mit Pollen bestmöglich zu vermeiden. Dieses Jahr ist er sehr früh dran in Deutschland, der Frühling – und schon fliegen sie in Massen, die Pollen, die uns quälen. Deshalb wird etlichen Mitmenschen die Freude über steigende Temperaturen und wärmende Sonnenstrahlen gehörig vermiest: Frühlingsbeginn heißt jetzt  Pollenexplosion – schwere Zeiten für Allergiker.

Doch die meisten Betroffenen haben einen Notfallplan für pollenreiche Zeiten, wie eine repräsentative Umfrage der Apotheken Umschau herausfand. Die Mehrheit von ihnen schützt sich demnach mit Medikamenten vor juckenden Augen, Niesattacken oder triefender Nase. Gut jeder Zweite besorgt sich in der Apotheke freiverkäufliche Medikamente zur Linderung der Beschwerden. Fast die Hälfte der Betroffenen sucht Hilfe beim Arzt. Jeder Fünfte hat bereits eine Immuntherapie (Hyposensibilisierung) hinter sich, um die Symptome zu lindern. Und etwa jeder Sechste (15,8 Prozent) vertraut alternativen Behandlungsmethoden wie Homöopathie oder Akupunktur.

Pollen-Flucht?

Zusätzlich versuchen sich viele Pollenallergiker vor heftigen Allergieattacken durch gewisse Verhaltensregeln zu schützen. So duscht fast jeder Fünfte (18 Prozent) häufiger als in „normalen“ Zeiten und wäscht sich täglich die Haare. Jeder Sechste (16,1 Prozent) versucht, dem Blütenstaub zu entkommen, indem er zu bestimmten Zeiten kaum aus dem Haus geht.

Einige (7,7 Prozent) ergreifen sogar die Flucht: Sie legen ihren Urlaub vorzugsweise so, dass sie die pollenreiche Zeit an einem möglichst allergenarmen Ort verbringen. Nur sechs von hundert Befragten (5,9 Prozent) unternehmen „überhaupt nichts“ gegen ihre Pollen-Beschwerden. Der Umfrage zufolge leiden die meisten Betroffenen zwischen zwei und sieben Wochen im Jahr unter zum Teil heftiger Pollenallergie (Jeder Achte von ihnen (12 Prozent) hat sogar fast das ganze Jahr über mit Heuschnupfen zu kämpfen. Sie haben Fragen: In der Alamannen Apotheke und der Schönbuch Apotheke berät man Sie gerne.

Quelle: Apothekenumschau

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